Subvention oder Supervention?
Die Chronologie einer Subventionsvergabe
- In der Gemeinderatssitzung am 18.April wurde dem SC Nikitsch einstimmig eine Subvention von €10.000 für den Anschluss der Fussballerkabinen an das öffentliche Kanalnetz gewährt. Die Grundlage für diesen Betrag war eine Kostenschätzung, welche der Bürgermeister Balogh (SPÖ) erwähnt hat und welche er zögerlich und nur ganz kurz während der Sitzung Vizebürgermeister Fazekas (ÖVP) gezeigt hat. Die geschätzten Kosten beliefen sich auf etwas über €30.000.
- Ende April hat der SC Nikitsch €5.000 bekommen.
- Am Freitag den 2. und Samstag den 3. Mai wurde der Kanal in Eigenregie verlegt.
- Im Mai habe ich den Text Schnell und günstig ins Internet gestellt.
Im Text geht es um den möglichen großen Unterschied zwischen wahren und geschätzten Kosten. Es ist sehr wahrscheinlich das die wahren Kosten weit unter €30.000 liegen. - In der Gemeinderatssitzung vom 20.Juni war nicht die Rede vom Kanal. Ich habe erwartet, dass der Bürgermeister etwas zu diser Angelegenheit sagt. Er hat aber nichts dazu gesagt und es wurden auch keine Fragen in diesem Zusammenhang gestellt. Ich hätte einige Fragen gehabt, aber da ich noch nicht Mitglied des Gemeinderats bin, musste ich schweigen.
- Ende Juli hat der SC Nikitsch die restlichen €5.000. erhalten. Und im Juni veranstaltete der SCN den EM-Heurigen in der Festhalle, die der Gemeinde gehört. Wenn ich an die Miete und Betriebskosten denke fällt mir ein Wort ein: gegenverrechnen.
- Diese Geschichte ist jetzt beendet, aber nur buchungstechnisch….
Warum das ganze Tamtam ? Der SC Nikitsch (Obmann ist der SPÖ-Bürgermeister Balogh!) hat den Kanal billig verlegt und sich `ne Menge Geld erspart. Die Gemeinde war die Melkkuh. Die Gemeinde hat eine Subvention bezahlt, die so bemessen war als ob eine Baufirma den Kanal verlegt hätte. Hier hat der Bürgermeister nicht mit offenen Karten gespielt. Der Fall zeigt, dass die Interessen der Gemeinde nicht immer die oberste Priorität der SPÖ haben.
Die grüne Forderung: Ab sofort keine Subvention mehr in Absolutbeträgen. Es darf nur mehr eine prozentuelle Subvention nach Vorlage der Rechnungen geben. Ausgenommen sind natürliche die regelmäßigen jährlichen Subventionen für die Vereine und einmalige kleine Subventionen, die Vereine anlässlich ihrer jeweiligen Jubileen bekommen.
Mehr grün heißt mehr Geld für die Gemeinde. Für uns alle!
P.S. Am 17. September traf ich kurz vor 17h im Gemeindeamt auf Bgm. Balogh(SPÖ).
Ich hab ihn gefragt, ob denn die Subvention für den Kanal nicht zu hoch gewesen wäre.
Er antwortete sinngemäß, dass ich zuerst die Gemeinde und dann den Obmann des SCN fragen sollte. Anmerkung: Die Gemeinde weiß nicht wieviel der Kanal gekostet hat. Der SCN hat ja keine Rechnungen vorgelegt. Und der Obmann des SC Nikitsch ist der Bürgermeister selbst!!! Kein weiterer Kommentar.
Ebenfalls hat er sinngemäß gesagt, dass sich der SCN noch mehr Geld erspart hätte, wenn ich auch mitgeholfen hätte. Ich glaube auch hier erübrigt sich jeder weitere Kommentar.
Der Bürgemeister betonte noch, dass der Beschluss über die Sunventionsvergabe einstimmig erfolgte.
“Nur du hast was dagegen” so Bgm. Balogh.
Zur Verwunderung vieler hat die ÖVP dem SPÖ-Antrag nach heftiger Diskussion und einer Sitzungsunterbrechung zugestimmt und hat dem Bgm. dadurch eine Möglichkeit mehr gegeben, die Sache zu rechtfertigen.
zeleni blog! Die Wahrheit ist zumutbar!



































