

Zeleni-Filež-Mjenovo-Gerištof
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Von 1980 – 1989 wurde auf der Nikitscher Mülldeponie jeden Samstag von der Gemeinde(!!!) eine illegale Müllverbrennung organisiert. Es wurde dort alles verbrannt, harmlose Sachen aber auch Autoreifen, Möbel, und anderer Sperrmüll und natürlich waren viele Kunststoffe,auch PVC, dabei. Jeden Samstag eine giftige, mit krebserregenden Substanzen gefüllte Wolke, die sich je nach Windverhältnissen mal hier mal dort niederließ.
Die Gemeinde verseuchte sich quasi selbst mit Dioxin (entsteht unter anderem bei Verbrennung von PVC).
Ganz zu schweigen von den Gemeindearbeitern die zur Durchführung der illegalen Aktionen abgestellt wurden.
Die in Umweltbelangen völlig inkompetente SPÖVP war dafür verantwortlich.
Ob alle SPÖVPler den Unterschied zwischen Dixan und Dioxin wissen? Wahrscheinlich nicht!
1989 wachte ich an einem Samstag auf und hatte stechenden Geruch von verbrannten Autoreifen im Schlafzimmer. Ein paar Wochen später beendete ich das ungesetzliche, giftige Treiben per Foto-und Videobeweis. Der damalige Bürgermeister Farkas (ÖVP) und damalige Vizebürgermeister Balogh (SPÖ) waren nicht gerade kooperativ. Balogh damals: `Iraj aš ćedu te struapat´. Allein schon wegen solcher blöden Kommentare sollte man eigentlich die Absolute verlieren.
Der goldene Mistkäfer den die Gemeinde bekommen hat gehört mir:-)
Nun schreiben wir das Jahr 2007. Es wird weniger verbrannt.
Trotzdem noch zuviel.
Denn man muss wissen, dass das wilde Verbrennen von einem Kilogramm Abfall die Umwelt so stark belastet wie die Entsorgung von zehn Tonnen in einer modernen Müllverbrennungsanlage.Hier kann man das nachlesen.
2004 hab ich eine Person beim Verbrennen von Betriebsmüll im Windschutzgürtel erwischt, fotografiert und angezeigt.
Ich fordere den Bürgermeister auf die Leute per Flugzettel vor weiteren illegalen Müllverbrennungen zu warnen.(Er fordert ja auch die Leute auf, den Rasen vorm Haus zu mähen) Die Gemeinde darf das nicht tolerieren und muß aktiv dagegen etwas tun. Sie muss die Menschen schützen. Es geht nicht, dass ein Bürgermeister Hinweise von Bürgern und Umweltgemeinderäten auf illegale Müllverbrennung einfach ignoriert.
Übrigens in der Gemeindeordnung steht:
Der Bürgermeister und die Vizebürgermeister sind nach der Wahl vor Antritt ihres Amts vom Bezirkshauptmann mit folgender Gelöbnisformel anzugeloben: ,,Ich gelobe, die Bundesverfassung und die Landesverfassung sowie die Gesetze der Republik Österreich und des Landes Burgenland gewissenhaft zu beachten, meine Aufgabe unparteiisch und uneigennützig zu erfüllen, die Amtsverschwiegenheit zu wahren und das Wohl der Gemeinde nach bestem Wissen und Gewissen zu fördern.'' Dieses Gelöbnis ist durch die Worte ,,Ich gelobe'' abzulegen.
Also das Müllgesetz ist auch ein Gesetz . Frage: Wenn man den Bürgermeister auf ungesetzliche Müllverbrenneng aufmerksam gemacht wird und er nichts tut. Ist das dann ein Verstoß gegen §18 Abs. 1 der Gemeindeordnung? Meine Rechtsberater arbeiten an dieser Materie.